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Eingelegter Kürbis mit Ingwer

26/11/2017

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Eingelegter Kürbis mit Ingwer
Mein absoluter Favorit der kleinen Beigaben zu Salaten oder Käse! Das erste Mal habe ich diese eingelegten Kürbisse in einem unserer Lieblingsrestaurants - dem Schüpberg-Beizli auf dem Schüpberg gegessen. Und natürlich musste ich sofort versuchen, es nachzukochen. Nicht genau so wie im Original, aber uns schmeckts auch so!
ca. 300 gr. Kürbis (z.B. Muskat-Kürbis oder Hokkaido) - vorbereitet gewogen
Senfkörner
1 cm Ingwer
1 dl. heller Essig (z.B. weisser Balsamico)
1 dl. Weisswein
wenig Eschalotten
etwas Knoblauch
Ahornsirup oder Birnel
Kürbis klein würfeln. Schalotten, Knoblauch abziehen, Ingwer schälen, alles in feine Scheiben schneiden und mit dem Kürbis und den Senfkörnern in Rapsöl dünsten.

Dann Weisswein und Essig angießen, Ahornsirup, Gewürze und Salz unterrühren. Bei kleiner Hitze ca. 15 Min. köcherln (Kürbis sollten gar aber noch gut bissfest sein), heiss in Gläser füllen und sofort verschließen.


Zur Bearbeitung hier klicken
Gut zu wissen:
Der Kürbis sollte noch gut bissfest sein, da er im Sud noch zusätzlich weich wird. Statt Ahornsirup oder Birnel kann auch Honig oder Zucker verwendet werden. Die Menge bestimmt den Geschmack - sowohl Zucker wie Essig helfen dabei, haltbar zu machen. In diesem Fall jedoch eher der Essig. Mein Tipp: mit einer gleinen Menge starten und einfach mal ausprobieren, in welcher Kombination es Euch am besten schmeckt :-)
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Zitronencrème

26/11/2017

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Feine, sehr fruchtig-zitronige Crème - ich serviere sie beispielsweise auf Zitronengelée mit Thymianglace. Das Rezept ist für 2 Personen, reicht aber - mit Beigaben - auch sehr gut für 3 - 4 Personen als nicht allzu grosses Dessert nach einem schönen Essen.

Zitronencrème:
2 EL Maizena
3 dl Wasser
2 Zitronen, heiss abgespült, abgeriebene Schale und ganzer Saft
3 Eigelbe
100g Zucker
1 dl Rahm

Maizena und alle Zutaten bis und mit Zucker in einer Pfanne mit dem Schwingbesen verrühren, unter Rühren bei mittlerer Hitze bis vors Kochen bringen. Sobald die Masse bindet, die Pfanne von der Platte nehmen, ca. 2 Min. weiterrühren. Crème durch ein Sieb in eine Chromstahlschüssel giessen.
Schüssel in Eiswasser stellen und weiterrühren. Den Rahm vorsichtig dazu giessen und untermengen. Kühl stellen.

Gut zu wissen:
Unbedingt darauf achten, dass die Masse für die Crème laufend gerührt wird. Sie darf nicht zu heiss bekommen, sonst stockt das Eigelb. Daher immer wieder die Pfanne im Zweifelsfall vom Herd nehmen, aber immer weiter rühren. Wenn ihr den Schwingbesen locker in der Hand vom Handgelenk aus führt, dann spürt ihr die Veränderung in der Masse sehr gut - auch wenn die Sicht auf die Crème blockiert ist, weil ihr so viel gerührt habt, dass die Oberfläche schaumig ist. Wenn ihr merkt, dass die Crème am Pfannenboden dicker wird, ist es sicher Zeit, die Pfanne vom Herd zu ziehen :-)
Man kann die Crème - wenn man es luftiger mag - etwas kühl stellen und den Rahm als Schlagrahm darunter ziehen. Ich persönlich ziehe jedoch die Emulsion der mousse-artigen Konsistenz vor (Mousse finde ich gut, nicht dass wir uns hier falsch verstehen).


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Zitronengelée

26/11/2017

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Zitronengelée eignet sich sehr gut als Zugabe in einem kreativen Dessert oder auch - z.B. in kleinen Würfelchen - auf einem frischen Blattsalat. Insgesamt sollte er nicht zu süss, dafür umso fruchtiger sein.
Zitronengelée:
4 Blätter Gelatine
1 Zitrone (oder guter Zitronensaft)
Wasser
1-2 EL Rohrzucker
Gelatine in kaltem Wasser kurz einweichen und ausdrücken. Zitrone, Zucker und Wasser kurz aufkochen, vom Herd ziehen. Gelatineblätter beigeben und gut rühren. In ein geeignetes Gefäss geben und kühl stellen.

Für die Zubereitung die Angaben auf der Packung der Gelatine beachten. Um den Zitronengelée als Beigabe zu Dessert / Salat zu verwenden, reicht 2.5 dl, daher ist das Rezept auf diese Menge ausgerichtet.  Ich habe mein Dessert wie folgt angerichtet (für 3 Personen):  ca. 1 cm in 3 klare Cognac-Schwenker einfüllen, auskühlen. Anschliessend Zitronencrème eingefüllt und Thymianglace darauf gesetzt. Mit einem Kugelausstecher kleine Kuglen aus dem restlichen Gelée gestochen und verteilt.

Gut zu wissen:

Gelatine nicht aufkochen, sie verliert ihre Bindefähigkeit. Um fest gewordene Gelées zu stürzen, die Aussenseite des Gefässes mit warmem Wasser etwas anwärmen (Chromstahl oder Glas/Porzelan geht besser als Plastikgefässe).
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Cranberry Chutney mit Chili

26/11/2017

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Cranberry Chutney mit Chili
1 Handvoll Cranberries getrocknet
1 Chilishote
1/2 TL Senfkörner
wenig Ingwer
Ahornsirup oder Zucker
etwas Essig
Wasser
Chilischote längs halbieren, Samen und weisse Haut entfernen, in feine Streifen schneiden
Ingwer (ca. 1 x 1 cm) schälen und in kleine Streifen schneiden
Ahornsirup oder Zucker in Pfanne geben, schmelzen lassen. Senfkörner, Cranberries, Ingwer beigeben, kurz andämpfen (darf nicht anbrennen). Chilli beigeben und mitdämpfen. Mit Essig und Wasser ablöschen und aufkochen. Vom Herd nehmen und etwas ziehen lassen.
Gut zu wissen:
Cranberry Chutney schmeckt ausgezeichnet als Beilage zu Käse oder dekorativ auf Herbst-Salaten. Es kann auch anstelle von Preiselbeeren als Beilage zu Terrinen oder Wild serviert werden. Statt frischem Chili kann auch Tabasco-Sauce verwendet werden. Fehlender Ingwer kann durch allenfalls vorhandenes Ingwer-Öl ersetzt werden. Etwas Zimt (nicht mitkochen, erst am Ende beigeben) verleiht dem Chutney eine herbstliche Note. Statt Zucker kann auch Honig verwendet werden. Je nach Geschmack mehr oder weniger Essig verwenden - hier ist generell probieren angesagt :-)
Zum Aufbewahren kleine Gläser auskochen und das Chutney kochend heiss abfüllen, sofort verschliessen und unter einem Tuch auskühlen lassen. Das Chutney hält so einige Wochen (länger hält es bei uns sowieso nie).
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Thymianglace

26/11/2017

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Letzte Woche am Bielersee im "Les trois amis" gegessen: Thymianeis mit Crema Catalan mit Zitrone. Hat mir so gut geschmeckt, dass ich es unbedingt einmal selber ausprobieren musste. Obwohl ich eigentlich nur sehr selten Süsses esse! Das Trois amis ist im übrigen ein wunderhübscher Ort mit Terasse in den Rebbergen oberhalb von Lüscherz - gute Küche, schöne Räumlichkeiten und erfrischender, natürlicher und sehr zuvorkommender Service ohne Schnickschnack. Wir waren in Wanderschuhen dort und haben uns wohlgefühlt.

Zu Thymian passt Zitrone ausgezeichnet. Daher habe ich mein Dessert auch mit Zitrone kombiniert.
Thymianglace
  • 5 dl Milch
  • 1 Bund Thymian
  • 5 Stück Eigelb
  • 120 g Zucker
  • 1.5 dl Rahm




Für die Glace die Milch mit dem Thymian aufkochen, etwas ziehen lassen und durch ein Sieb abgiessen. Thymian etwas ausdrücken.

Eigelb und Zucker schaumig rühren. Die Milch noch heiss zur Eicreme giessen. Alles in die Pfanne zurückgeben und unter Rühren bis kurz vors Kochen bringen. Sofort in eine Schüssel umgiessen und im Eiswasser abkühlen lassen.

Den Rahm steif schlagen und darunter ziehen. Die Masse in eine Form füllen und in die Gefriere stellen.

Wissenswert:
Zieht der Thymian zu lange, wird die Glace etwas herb. Zieht er jedoch zu wenig lang, dann hat die Glace am Ende zuweing Geschmack. Hier gilt es also - wie so oft bei meinen Rezepten: probieren geht über studieren :-)

Man kann statt frischem Thymian natürlich auch getrockneten verwenden. Dies habe ich vorliegend gemacht, da ich immer noch viel von meiner diesjährigen Ernte übrig hatte. Dafür habe ich etwa 2 EL verwendet.

Die Glace hat etwa 4 Stunden, bis sie gefroren ist. Sie sollte von Zeit zu Zeit gut durchgerührt werden, damit sich keine Eiskristalle bilden.

Vor dem Servieren die Glace etwa 1 Stunde vor dem Servieren aus dem Tiefkühler nehmen und im Kühlschrank aufbewahren: sie ist dann weniger hart und geht besser zum Portionieren.
Thymian ist für seine gesunde und heilende Wirkung bekannt: Seine antibakteriellen, antibiotischen und schleimlösenden Eigenschaften werden bevorzugt bei Husten, Schnupfen und Heiserkeit eingesetzt - auch wenn Thymianeis vielleicht nicht das Richtige bei Erkältungen ist. Auf alle Fälle ist Thymian aber auch für seine Wirkung bei Verdauungsbeschwerden bekannt und für seine krampflösende Wirkung. Also nicht die schlechteste Wahl nach einem etwas opulenten Essen :-)

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    Elizei - komplett verfressen. Koche sehr gerne: chaotisch, kreativ und selten ganz genau so, wie es im Rezept steht - darum lade ich Euch alle ein, mit meinen Rezepten genau dasselbe zu tun :-)

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