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Rehterrine

2/12/2017

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Diese Rehterrine ist ziemlich luftig und nicht ganz so fest in der Konsistenz wie andere Terrinen. Dafür ist sie zum einsteigen in die Welt der Terrinen nicht ganz so schwer...
Für eine Terrinenform von 0.8 lt.
200 gr. Rehfleisch (z.B. Schnitzelfleisch), in ca. 1 cm grossen Würfeln
150 - 200 gr. Kalbsleber, geschnetzelt
150 gr. Speck in Scheiben
1 Knoblauchzehe
Thymian
0.25 TL Salz
1 dl Rahm
1 Eiweiss, verklopft
Pfeffer aus der Mühle
1 Schalotte, fein gehackt
50 gr. Cranberry getrocknet, in Wasser eingeweicht, grob gehackt
2 EL Cointreau (oder Grand Marnier)
0.25 TL Salz
Pfeffer aus der Mühle
Speck klein schneiden, bei mittlerer Hitze auslassen. Echalotten und Knoblauch dazugeben und langsam glasig braten. Aus der Pfanne nehmen. Rehfleisch und Kalbsleber heiss anbraten, Speck, Echalotten, Thymian und Knoblauch beigeben. Kurz weiterbraten, vom Herd nehmen. Cointreau beigeben, alles in eine Schüssel geben und über Nacht im Kühlschrank marinieren.

Am nächsten Tag das Ganze mit dem Stabmixer oder im Cutter sehr fein pürieren. Rahm, Eiweiss, Salz und Pfeffer sorgfältig unterheben.
Cranberries dazu mischen.

Alles in die Terrinenform geben, laufend mit dem Teighorn oder Löffel "andrücken",  die Form auf die Unterlage klopfen, damit keine Luft in der Terrine bleibt.  Die Form verschliessen und siedendes Wasser bis 2/3 Höhe der Form einfüllen.

Terrine ca. 30 - 40 Min. in der unteren Hälfte des auf 180 Grad vorgeheizten Ofens garen. Garprobe: Mit einem Messer einstechen - es darf nichts daran kleben und die Terrine gibt auf Fingerdruck kaum nach. Terrine in der Form auskühlen.

Sulz: Sulz gemäss Packung vorbereiten, mit Portwein verfeinern. Terrine stürzen und etwas Sulz in die Terrinenform giessen. Terrine wieder hineingeben und mit Sulz auffüllen. Achtung, dass die ganze Pracht nicht auseinanderbricht ;-)
Rest in eine flache Form giessen und für Deko verwenden.

Gut zu wissen:
Servieren mit einem Blattsalat, z.B. mit einer Dressing mit Orangenessig (oder Essig mit Orangen-Feigensenf) und Haselnussöl, mit einigen gerösteten Haselnüssen. Sulzreste in kleine Würfeli schneiden und zusammen mit Crandberry-Chutney und eingelegtem Kürbis ausgarnieren...

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Eingelegter Kürbis mit Ingwer

26/11/2017

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Eingelegter Kürbis mit Ingwer
Mein absoluter Favorit der kleinen Beigaben zu Salaten oder Käse! Das erste Mal habe ich diese eingelegten Kürbisse in einem unserer Lieblingsrestaurants - dem Schüpberg-Beizli auf dem Schüpberg gegessen. Und natürlich musste ich sofort versuchen, es nachzukochen. Nicht genau so wie im Original, aber uns schmeckts auch so!
ca. 300 gr. Kürbis (z.B. Muskat-Kürbis oder Hokkaido) - vorbereitet gewogen
Senfkörner
1 cm Ingwer
1 dl. heller Essig (z.B. weisser Balsamico)
1 dl. Weisswein
wenig Eschalotten
etwas Knoblauch
Ahornsirup oder Birnel
Kürbis klein würfeln. Schalotten, Knoblauch abziehen, Ingwer schälen, alles in feine Scheiben schneiden und mit dem Kürbis und den Senfkörnern in Rapsöl dünsten.

Dann Weisswein und Essig angießen, Ahornsirup, Gewürze und Salz unterrühren. Bei kleiner Hitze ca. 15 Min. köcherln (Kürbis sollten gar aber noch gut bissfest sein), heiss in Gläser füllen und sofort verschließen.


Zur Bearbeitung hier klicken
Gut zu wissen:
Der Kürbis sollte noch gut bissfest sein, da er im Sud noch zusätzlich weich wird. Statt Ahornsirup oder Birnel kann auch Honig oder Zucker verwendet werden. Die Menge bestimmt den Geschmack - sowohl Zucker wie Essig helfen dabei, haltbar zu machen. In diesem Fall jedoch eher der Essig. Mein Tipp: mit einer gleinen Menge starten und einfach mal ausprobieren, in welcher Kombination es Euch am besten schmeckt :-)
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Cranberry Chutney mit Chili

26/11/2017

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Cranberry Chutney mit Chili
1 Handvoll Cranberries getrocknet
1 Chilishote
1/2 TL Senfkörner
wenig Ingwer
Ahornsirup oder Zucker
etwas Essig
Wasser
Chilischote längs halbieren, Samen und weisse Haut entfernen, in feine Streifen schneiden
Ingwer (ca. 1 x 1 cm) schälen und in kleine Streifen schneiden
Ahornsirup oder Zucker in Pfanne geben, schmelzen lassen. Senfkörner, Cranberries, Ingwer beigeben, kurz andämpfen (darf nicht anbrennen). Chilli beigeben und mitdämpfen. Mit Essig und Wasser ablöschen und aufkochen. Vom Herd nehmen und etwas ziehen lassen.
Gut zu wissen:
Cranberry Chutney schmeckt ausgezeichnet als Beilage zu Käse oder dekorativ auf Herbst-Salaten. Es kann auch anstelle von Preiselbeeren als Beilage zu Terrinen oder Wild serviert werden. Statt frischem Chili kann auch Tabasco-Sauce verwendet werden. Fehlender Ingwer kann durch allenfalls vorhandenes Ingwer-Öl ersetzt werden. Etwas Zimt (nicht mitkochen, erst am Ende beigeben) verleiht dem Chutney eine herbstliche Note. Statt Zucker kann auch Honig verwendet werden. Je nach Geschmack mehr oder weniger Essig verwenden - hier ist generell probieren angesagt :-)
Zum Aufbewahren kleine Gläser auskochen und das Chutney kochend heiss abfüllen, sofort verschliessen und unter einem Tuch auskühlen lassen. Das Chutney hält so einige Wochen (länger hält es bei uns sowieso nie).
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    Elizei - komplett verfressen. Koche sehr gerne: chaotisch, kreativ und selten ganz genau so, wie es im Rezept steht - darum lade ich Euch alle ein, mit meinen Rezepten genau dasselbe zu tun :-)

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