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Kuku Sabzi

5/12/2018

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Kuku Sabzi ist eine dieser Speisen, die man entweder heiss liebt oder nicht besonders mag - Freunde des Geschmacks von verschiedenen aromatischen Kräutern werden diese "Omelette" lieben: Koriander, Dill, Schnittlauch, Spinat, Pfefferminze - jede Familie hat ihre eigene Mischung. Je nach Region werden noch Baumnüsse und Berberitzen beigemischt. Die einfache Variante wird als Omelett zubereitet. Eine edle Vorspeise erhält man, indem man das Eiweiss steif schlägt und die Masse in Souffleeformen (oder Muffin-Förmchen) im Backofen zubereitet. Je nach Rezept (und Geschmack) werden mehr oder weniger Eier beigegeben - wer sein Kuku richtig grün ("sabz") mag, nimmt weniger Eier. Kuku Sabzi ist ein Muss auf dem Tisch zu Nowruz, dem persischen Neuen Jahr, wird aber auch unter dem Jahr gerne und häufig gegessen.
Zutaten:
je ein Bund
- Dill
- Koreander
- Frühlingszwiebel (oder viel Schnittlauch)
- nach Belieben Spinat und/oder glatte Peterli
1-2 EL Mehl
6-8 Eier
1/2 EL Bockshornklee getrocknet
Salz, Pfeffer, Kurkuma, ev. etwas Zimt

Ich kaufe die Kräuter beim Perser/Afghanen oder beim Chinesen. Die abgepackten Kräuter der Grossverteiler sind zu klein und zu teuer...

Auch die Dicke der Kuku variiert von Rezept zu Rezept. Ich mag sie lieber recht dünn und etwas knusprig - wenn dick, dann lieber das "fluffy"-Rezept als Sabzi-Soufflé.

Achtung dass Euch das Kuku nicht anbrennt, mit kleiner Flamme arbeiten. Damit die Kräuter ganz gar sind, braucht es seine Zeit - sonst ist zwar das Ei gestockt, aber die Kräuter noch zäh (v.a. die Gefahr, wenn Ihr viel Peterli benutzt). Statt frischen Spinat könnt Ihr auch tiefgefrorenen verwenden. Je nach Saison könnt Ihr auch frischen Bärlauch dazu geben. Wichtig ist, dass midestens drei Kräuter in etwa gleichen Teilen verwendet werden.

Ich mag die Kuku übrigens mit einer Prise Zimt in der Mischung, das ist jedoch in den Originalrezepten nirgends so vorgesehen :-)



Zubereitung:
  1. Die Kräuter rüsten (Blättchen von den Stielen zupfen, nur feine Kräuterteile verwenden) und gründlich waschen.
  2. gut abtopfen lassen, ev. auf einem sauberen Tuch auslegen
  3. Eine Handvoll Kräuter beiseite stellen zum später essen mit Brot, Feta und Zwiebeln oder als Beilage zum essen :-)
  4. Die Kräuter fein hacken
  5. 6 Eier (oder mehr) aufschlagen und verquirlen, das Mehl beigeben.
  6. Die Kräuter beifügen, Bockshornklee, Salz, Pfeffer und Kurkuma dazugeben und das ganze sorgfältig mischen
  7. eine beschichtete Pfanne mit etwas Olivenöl oder Butter auspinseln und die Masse dazugeben (je nach Menge und gewünschte Dicke auf mehrere Portionen verteilen)
  8. je nach Dicke zugedeckt 10 - 20 Minuten pro Seite auf mittlerem Feuer braten und wenden (je nach Mut mit Schwung aus der Hüfte oder mit Hilfe eines Tellers)
  9. Nochmals ca. 10 Minuten braten

Die Omelett auf einen Teller stürzen und in mehrere Stücke schneiden. Mit Joghurt und Brot oder Reis servieren.

Für die Fluffy-Variante: Eier trennen und das Eiweiss steif schlagen. Zubereitung wie das normale Kuku aber steifes Eiweiss erst am Schluss sorgfältig untermischen. In gebutterte Soufflé-Formen geben und im Backofen bei ca. 220 Grad rund 20 Minuten backen.
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    Elizei - komplett verfressen. Koche sehr gerne: chaotisch, kreativ und selten ganz genau so, wie es im Rezept steht - darum lade ich Euch alle ein, mit meinen Rezepten genau dasselbe zu tun :-)

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